Montag, November 20, 2017 / Hannover, Deutschland

Kühle Herbsttage / Fernweh / Life Update



Nachdem mich einige von euch gefragt haben, wieso ich in den letzten Wochen nichts hochgeladen habe und ich mich nicht bei jedem einzelnen erklären und rechtfertigen wollte, kommt jetzt endlich doch ein Blogbeitrag.

Versunken in den kühlen Herbsttagen

Weder hier auf meinem Blog, noch bei Twitter oder Facebook habe ich mich blicken lassen. Gelegentlich habe ich ein paar Bilder bei Instagram hochgeladen. Nicht, weil ich keine Ideen oder Inspirationen hatte, sondern weil ich eine kleine Verschnaufpause brauchte. Nachdem wir im Oktober noch mit ein paar wärmere und sonnige Tage beschenkt wurden, klopfte der graue Herbst doch schneller an der Tür als gedacht (und stürmte mehr und minder ohne nachzufragen herein).

Wer kennt es nicht: morgens auf dem Weg zur Arbeit ist es dunkel, abends auf dem Weg nach Hause ist es dunkel. Ja, ich hasse es (auch wenn mir immer beigebracht wurde nichts hassen zu sollen). Auch wenn andere sich auf diese Jahreszeit freuen, für mich ist es reinster Horror und meine Sehnsucht nach Sonne, Meer und Strand wächst ins Unermessliche.




Fernweh - ache for distant places

Für andere ein Fremdwort, für mich ein Normalzustand. Apropos Fremdwort - was ich Heimweh eigentlich? Tag und Nacht denke ich daran, wie es wäre wieder abhauen zu können, dem ganzen Alltagsstress zu entfliehen und wieder dort zu sein, wo ich glücklich war. Wieso sollten Träume zwei mal in Erfüllung gehen? Und wieso bin ich mit diesem Verlangen gefesselt? Immer wieder, wenn ich von meinem Fernweh erzähle, gucken mich die meisten fragwürdig und irritiert an.
Ich versuch es mal so zu erklären (klingt vielleicht im ersten Moment etwas absurd ist aber so):

So, wie sich manche Menschen im falschen Körper gefangen fühlen, so fühle ich mich im falschen Ort gefangen.

In den letzten Tagen war dieses Fernweh besonders aktive in mir, deswegen brauchte ich ein bisschen Ruhe und Zeit für mich selbst, um meine Gedanken und Gefühle zu sortieren ... guess what - es hat nichts gebracht!!




Life Update: still a mess

Obwohl so viel in den letzten Wochen passiert ist, hat sich nichts geändert. Alles ist beim alten: ein reinstes und übersichtliches Chaos... zumindest fühle ich mich so. Ich habe immer gedacht, mir würde man es sofort anmerken, wenn ich mich nicht ganz wohl fühle, anscheinend kann ich das Ganze auch gut überspielen. Doch das Gute ist: am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende!

Highlight der letzten Wochen war auf jeden Fall das PVRIS Konzert in Berlin Anfang November. Falls ihr mich auf Instagram abonniert habt und meine Story gesehen habt, wisst ihr, dass ich diesmal alleine auf dem Konzert war. Für mich nichts wildes, wenn ich etwas erleben oder eine Band unbedingt sehen möchte, mache ich mich auch alleine auf den Weg! PVRIS ist, seitdem ich sie auf dem Bring Me The Horizon Konzert entdeckt habe, meine absolute Lieblings Band (ich denke es kommt auch noch ein separater Blogbeitrag zu dieser Band online). Das neue Album all we know of heaven all we need of hell hat mich so sehr berührt und inspiriert, dass ich die Lieder unbedingt live hören wollte.

Das Konzert war der Wahnsinn! Vorband war VUKOVI, die nicht nur musikalisch mega sind und gute Stimmung gemacht haben, sondern auch so lieb waren, dass ich sie nach dem Konzert treffen durfte. Wir haben sehr viel über Privates gequatscht, über Musik diskutiert und einen (oder mehrere) zusammen getrunken! Ihr könnt euch nicht vorstellen wie happy ich war!





Natürlich versuche wieder aktiver zu sein und freue mich, dass DU, DU und DU vorbei geschaut habt!

Was für Beitrage würdet ihr gerne in nächster Zeit lesen wollen?
Was passiert gerade so in eurem Leben?


Salute, Sarah ♥


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